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Figuren Legenden der Vereinsgeschichte

Manuel Neuer: Pokalsieg, Ohrfeige, Bayern-Wechsel

Der Junge aus der Nordkurve holt 2011 den DFB-Pokal und wechselt direkt danach ausgerechnet nach München.

Der Super-Torhüter, der zum „falschen“ Klub wechselt. Aus der Nordkurve auf den Fußball-Gipfel – Manuel Neuer, geboren 1988 in Gelsenkirchen-Buer, lebt den Traum Tausender Schalker Fußballfans. Er löst mit gerade einmal 20 Jahren den bisherigen S04-Stammkeeper Frank Rost ab, rettet Schalke 2008 im CL-Achtelfinale beim FC Porto im Elfmeter-Krimi das Weiterkommen und holt mit dem Revierklub 2011 in einem einseitigen Finale – 5:0 gegen den MSV Duisburg in Berlin – mit dem DFB-Pokal seinen einzigen Titel mit Schalke.\n\nDie Siegesfeier wird überschattet von Neuers bevorstehendem Wechsel zum FC Bayern München.

Ein nächtliches Gespräch mit Schalke-Boss Clemens Tönnies in Berlin kann Neuer nicht umstimmen. Auf dem Autokorso durch Gelsenkirchen wird er von einem ,,Fan“ sogar geohrfeigt.\n\nIn Diensten der Münchner avanciert Neuer (zeitweise) zum besten Torhüter der Welt, holt 2013 mit dem FC Bayern gegen den Schalke-Erzrivalen BVB (2:1) in Wembley die Champions League und wird 2014 als erster Schalker Torhüter mit Einsatz Fußball-Weltmeister. Norbert Nigbur ist 1974 in München ohne Spiel Weltmeister geworden.

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