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Lover Für die Lover — Wichtige Triumphe

Lehmanns Computer-Trick im UEFA-Pokal-Finale 1997

Beim Elfmeterkrimi gegen Inter im Giuseppe-Meazza-Stadion nutzt Jens Lehmann eine Schützen-Datei und einen Psychotrick.

Mailand, Giuseppe-Meazza-Stadion, 21. Mai 1997. Der FC Schalke 04 erlebt im Final-Rückspiel des UEFA-Cups die größte Stunde seiner jüngeren Vereinsgeschichte. Der chilenische Stürmerstar Ivan Zamorano erzwingt für Inter Mailand fünf Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit nach dem 1:0 im Schalker Hinspiel (Tor: Marc Wilmots) für die Gastgeber die Verlängerung. Diese bleibt torlos, im letzten UEFA-Cup-Finale mit dem Modus ,,Hin- und Rückspiel“ muss das Elfmeterschießen her.

Im Elfer-Krimi hat Torwart Jens Lehmann offenbar die besseren Informationen. Der Torhüter, der zu diesem vergleichsweisen frühen Zeitpunkt auf eine Computer-Datei mit dem Verhalten von Elfer-Schützen zurückgreifen kann, die sein Trainer Huub Stevens führt, liegt gegen Zamorano richtig. Aron Winter steht nicht in der Datei, also setzt Lehmann auf einen Psychotrick.

Er baut sich vor dem Niederländer auf und sagt ihm, dass er in der Mitte stehen bleiben werde „um ihn zu zwingen, in eine Ecke zu schießen“. Das macht Winter auch, aber zu genau – er setzt den Ball rechts neben das Tor. Auf Schalker Seite verwandeln mit Ingo Anderbrügge, Olaf Thon, Martin Max und Wilmots alle vier Schützen – 4:2 im Elfmeterschießen, ,,Es ist der schönste Erfolg meiner Karriere, weil er sehr emotional war und mich in neue Fußballsphären gehoben hat“, verrät Lehmann zum 20. Jahrestag des Erfolges der ,,Euro-Fighter“ in einem Kurzinterview, das auf der Homepage des Deutschen Fußballmuseums publiziert wird.

Huub Stevens – auch das ein Moment für die Ewigkeit – notiert vor dem Jubel mit Co-Trainer Hubert Neu noch den abschließenden Elfmeter-Treffer des Belgiers Wilmots.

Jens Lehmanns Computer-Trick: Mailand, Giuseppe-Meazza-Stadion, 21. Mai 1997. Der FC Schalke 04 erlebt im Final-Rückspiel des UEFA-Cups die größte Stunde seiner jüngeren Vereinsgeschichte. Der chilenische Stürmerstar Ivan Zamorano erzwingt für Inter Mailand fünf Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit nach dem 1:0 im Schalker Hinspiel (Tor: Marc Wilmots) für die Gastgeber die Verlängerung. Diese bleibt torlos, im letzten UEFA-Cup-Finale mit dem Modus ,,Hin- und Rückspiel“ muss das Elfmeterschießen her. Im Elfer-Krimi hat Torwart Jens Lehmann offenbar die besseren Informationen. Der Torhüter, der zu diesem vergleichsweisen frühen Zeitpunkt auf eine Computer-Datei mit dem Verhalten von Elfer-Schützen zurückgreifen kann, die sein Trainer Huub Stevens führt, liegt gegen Zamorano richtig. Aron Winter steht nicht in der Datei, also setzt Lehmann auf einen Psychotrick. Er baut sich vor dem Niederländer auf und sagt ihm, dass er in der Mitte stehen bleiben werde „um ihn zu zwingen, in eine Ecke zu schießen“. Das macht Winter auch, aber zu genau – er setzt den Ball rechts neben das Tor. Auf Schalker Seite verwandeln mit Ingo Anderbrügge, Olaf Thon, Martin Max und Wilmots alle vier Schützen – 4:2 im Elfmeterschießen, ,,Es ist der schönste Erfolg meiner Karriere, weil er sehr emotional war und mich in neue Fußballsphären gehoben hat“, verrät Lehmann zum 20. Jahrestag des Erfolges der ,,Euro-Fighter“ in einem Kurzinterview, das auf der Homepage des Deutschen Fußballmuseums publiziert wird. Huub Stevens – auch das ein Moment für die Ewigkeit – notiert vor dem Jubel mit Co-Trainer Hubert Neu noch den abschließenden Elfmeter-Treffer des Belgiers Wilmots. Erst dann feiert ,,der Knurrer von Kerkrade“ mit, Ordnung muss sein…

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