Christian Gross wird im Dezember 2020 als Trainer verpflichtet — als vermeintlicher Retter in höchster Not. Der Schweizer, einst beim FC Basel und Tottenham Hotspur erfolgreich, wirkt in Gelsenkirchen von Beginn an wie ein Fremdkörper. Bei seiner Vorstellung mit einem Koffer voller Ideen präsentiert er sich unbeholfen.
Nach drei Monaten und vier Siegen in 14 Spielen ist Schluss. Das Intermezzo bleibt als eines der kuriosesten Trainer-Engagements in der Bundesliga-Geschichte in Erinnerung.