18 statt 16: Schalke ist wesentlich dafür verantwortlich, dass die Bundesliga heute mit 18 Vereinen spielt. Anfangs sind es nämlich nur 16 Klubs und 1965 ist Schalke ebenso wie der Karlsruher SC sportlich abgestiegen. Da werden Finanzmauscheleien von Hertha BSC publik, die zum Zwangsabstieg der Berliner führen.
Bis sich der DFB einigt, wer den freiwerdenden Platz bekommen darf, vergehen zwei Monate. Dann beschließt der DFB auf dem Bundestag in Barsinghausen mit 95:29 Stimmen, nicht nur Tasmania Berlin in die Bundesliga aufzunehmen, um der Metropole den Erstligafußball zu erhalten, sondern auch den Abstieg auszusetzen. Die Idee hat der Ministerial-Rat Fritz Klein aus Arnsberg, der plötzlich bei KSC- und Schalke-Fans sehr beliebt ist.
Fortan spielt die Bundesliga, ausgenommen 1991/92 nach der Aufnahme der DDR-Klubs, mit 18 Mannschaften.